Sonntag, 3. Juni 2012

Rezept: Beeren-Tarte.

Hallo Welt!

Heute verliere ich nicht viele Worte, heute lasse ich die Bilder sprechen. Denn heute Nachmittag gab's 'ne Tarte und was für eine! Die neu erworbene Tarte-Form konnte direkt mal beweisen, was sie denn so drauf hat. Bei uns gibt es jetzt nur noch Tarte. Morgens, mittag und abends. Und bei Euch so?


Zutaten 

für den Teig:
  • 160g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ein Ei
  • 75g Zucker
  • 75g kalte Butter
für den Belag:
  • frische Beeren (z.B. Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren)
  • 250g Crème double
  • 200g Schlagsahne
  • Puderzucker

Zubereitung 

1. Mehl, Salz, Vanillezucker, Ei, Zucker und Butter zu einem glatten Teig kneten (am besten mit den Händen, wenn man kein schickes Kitchen Aid-Gerät parat hat).
2. Den Teig in Folie im Kühlschrank circa 30 Minuten zum Kühlen lagern.
3. Derweil die Beeren waschen und die Erdbeeren halbieren. 
4. Den Backofen auf 175°C (Umluft) vorheizen. Die Tarte-Form einfetten und mit Mehl bestreuen (überschüssiges Mehl natürlich ausschütten).
5. Anschließend die Tarte-Form mit dem Teig auskleiden und mit einem Zahnstocher mehrmals in den Teig stechen (der Teig geht dann im Ofen nicht so auf).
6. Die Tarte auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.
7. Die Tarte vorsichtig aus der Form nehmen und auf einer Kuchenplatte platzieren. 
8. Die Crème double mit etwas Puderzucker glatt rühren. Die Sahne steif schlagen und anschließend unter die Crème double heben. 
9. Die Sahne-Crème auf der Tarte verteilen und glatt streichen. Anschließend die Beeren dekorativ darauf verteilen.



Was gab's bei Euch Feines zum Sonntags-Kaffee? Und welche Tartes könnt Ihr empfehlen?

Liebst,
Eure Vivienne

Donnerstag, 31. Mai 2012

Schnelles Rezept: Gefüllte Taco Shells.

Hallo Welt!

Nur noch heute und dann ist Wochenende! Jaha - da werdet Ihr neidisch! Als Studentin der Geisteswissenschaften hat man prinzipiell und eigentlich immer freitags bereits frei. (Hand heben, wem es genauso geht!) Aber frei bedeutet natürlich nicht, dass man zu Hause auf dem Sofa fletzen kann. Die Arbeit ruft! Da wollen Artikel geschrieben werden und Hausarbeiten noch dazu. Da ich in fast genau einem Monat meine Magisterarbeit anmelden werde, muss ich diesen Monat noch eine ganz schöne Schippe drauflegen.

Da bleibt natürlich keine Zeit für große Koch-Sessions - schnell muss es gehen. Zum Beispiel mit solchen Taco Shells. Lecker war's und ruckizucki angerichtet. Tacos sind ja eigentlich eine mexikanische Speise, erfreuen sich aber auch in den USA großer Beliebtheit. Meine Zubereitung mit den Hard-Shell Tacos, dem Cheddar-Käse und der Sour Cream kommt eher an die amerikanische Version heran. 

Zutaten 

für drei bis vier Personen
  • eine Packung Taco Shells (12 Stück)
  • ein Beutel Taco Seasoning Mix (von Fuego)
  • drei Tomaten, gewürfelt
  • eine rote Paprika, gewürfelt
  • einen Kopf Eisbergsalat
  • Cheddar-Käse (gerieben oder am Stück)
  • einen Becher Sour Cream
  • eine Dose Mais
  • 400g gemischtes Hackfleisch
  • eine Zwiebel, gewürfelt
  • Salz und Pfeffer
Wer sich an dem fertigen Taco Seasoning Mix stört, der kann sich gerne selbst an einem versuchen. Der Mix von Fuego (steht ebenfalls im Supermarkt-Regal bei den ausländischen Speisen) war aber sehr, sehr lecker.


Zubereitung 

1. Das Hackfleisch in einer Pfanne anbraten. Die gewürfelte Zwiebel, die gewürfelte Paprika und den Mais dazugeben und schmoren lassen. Mit Pfeffer und Salz würzen. 
2. In der Zwischenzeit den Eisbergsalat in schmale Streifen schneiden. Den Cheddar-Käse am Stück ebenfalls in dünne Streifen schneiden oder mit einer Reibe bearbeiten. (Wenn Ihr bereits geriebenen Cheddar-Käse habt - umso besser.)
3. Den Taco Seasoning Mix in die Pfanne geben, mit den Zutaten vermengen und durchziehen lassen. 
4. Die gewürfelten Tomaten ebenfalls in die Pfanne geben, aber nicht zu lange mitschmoren lassen. Die Taco Shells drei Minuten bei 180 Grad im Ofen aufwärmen. Die Pfanne von der Platte nehmen.
5. Die Taco Shells mit der Hackfleisch-Masse, dem Cheddar-Käse, dem Salat und der Sour Cream füllen - fertig!


Was haltet Ihr denn so von Tacos? Oder generell amerkanischem Essen?

Liebst,
Eure Vivienne

Montag, 28. Mai 2012

Sommer-Schorlen-Zeit.

Hallo Welt!

Heute verliere ich nicht viele Worte, denn gleich geht's weiter zum Endspurt des Grill-Marathons an diesem verlängerten Wochenende. Zum vierten (!!!) Mal sind wir zum Grillen eingeladen. Nicht, dass ich das irgendwie schlimm finden würde. Ganz im Gegenteil. Wenn man keinen Balkon mit Grill hat, dann ist man quasi auf die Einladungen von lieben Mitmenschen mit Grill und Balkon (oder auch Garten) angewiesen.

Gestern jedenfalls habe ich mir mal ein leckeres Schörlchen angerührt. 26 Grad warm war es hier in unseren vier Wänden - uff! (Heute übrigens auch.) Und dabei habe ich mich die ganze Zeit davor gedrückt Uni-Texte zu lesen. Ist mir prima gelungen! (Das schlechte Gewissen meldet sich schon.)
Ich habe frische Pfirsiche in kochendes Wasser gegeben bis sie weich wurden und sie dann durch ein Sieb gedrückt. Ich habe ein wenig Zucker in das Pfirsich-Püree gegeben und anschließend ein bis zwei Teelöffel davon in Mineralwasser gerührt und mit ein wenig Ananassaft "veredelt". Nicht aufregend oder originell. Aber irgendwie erfrischend.



Übrigens wollte ich heute eigentlich tolle Kirsch-Cupcakes backen. Ist leider in die Hose gegangen. Irgendwie hat der Teig verrückt gespielt. Ich frage mich, was daran falsch zu machen war und zweifel ein wenig an meinem "Können". Aber man muss ja auch mal von seinem Versagen berichten, nicht wahr?

Was habt Ihr so Schönes an diesen herrlichen Sommertagen gemacht? 

Lasst es Euch gut gehen,
Eure Vivienne

Freitag, 25. Mai 2012

Mini-DIY: Kräuter in Tassen.

Hallo Welt!

Die liebe Lu von - ja, genau, Ihr wisst Bescheid! - luloveshandmade hatte neulich eine ganz süße Idee auf ihrem Blog geteilt. Und zwar hat sie in hübschen Tassen vom Flohmarkt Kresse angepflanzt (hier könnt Ihr nachschauen). Die Idee fand ich ziemlich spitze, denn Omas altes Porzellan stapelt sich in unseren Küchenregalen und im Keller. Also habe ich auch ein paar Tassen mit trendy Rosen-Motiven hervorgeholt und sie zu kleinen Kräutertöpfen umfunktioniert.


Wie Ihr sehen könnt, lässt sich der Schnittlauch noch bitten und zeigt noch gar keine Regung. Schade - denn ich habe Schnittlauch ja so gern! Ich habe gelesen, dass es auch 1-2 Monate dauern kann, bis sich da überhaupt etwas tut. Naja, so lange begnüge ich mich dann mit der Kresse. Denn die schießt ja bekanntlich schon nach zwei Tagen in die Höhe.


Was Ihr dafür braucht

  • schicke, alte Tässchen
  • Aussat- (oder Anzucht-) und Kräutererde
  • Kräuter-Samen
  • Zahnstocher
  • dickeres Tonpapier
  • heller Buntstift
  • kleine Holzklämmerchen


Da ich noch ganz viele Tässchen von Oma habe, bin ich mir sicher, dass ich es auch noch mit Thymian probieren werde. Ich habe zwar keinen blassen Schimmer, wie man Kräuter so richtig selbst zieht, aber ich werde mich mal in die Materie einarbeiten. Oder hat jemand noch einen heißen Tipp, was Schnittlauch und Thymian angeht?


Wie Ihr es macht

Die Tässchen mit der Erde füllen, die Samen darauf verteilen, andrücken und bewässern. Und nach zwei Tagen können Eure Tässchen dann schon so aussehen! Besonders gut schmeckt Kresse ja meiner Meinung nach auf einem Brot mit Frühlingsquark oder im Salat. 


Was baut Ihr denn so bei Euch zu Hause an? Habt Ihr wertvolle Tipps zum Kräuter-Selbstziehen? Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Ziehen von Schnittlauch gemacht und kann mir dazu vielleicht etwas sagen?

Liebste Grüße,
Eure Vivienne

Donnerstag, 24. Mai 2012

What's In My Bag?

Hallo Welt!

Ich reihe mich nun mal in die "What's In My Bag?"-Tradition ein und gewähre Euch einen exklusiven Einblick in meine Handtasche. Ziemlich intim, muss ich sagen. Aber ich hatte das Gefühl, dass ich hier auch mal eine Kleinigkeit von mir preisgeben muss. Da mag jetzt so Mancher denken: Interessiert mich das? Keine Ahnung. Aber da ich hier der Boss bin, mache ich bei diesem voyeuristischen Spaß einfach mal mit. (Die es nicht interessiert, können ja das rote Kreuzchen oben links anklicken.)

Dazu muss ich sagen: Meine Handtasche ist immer aufgeräumt. Müll wird sofort daraus entfernt und überflüssige Gegenstände ebenfalls. Denn ich kann nichts weniger leiden als eine überschwere Handtasche, die ich von A nach B schleifen muss. So befinden sich in meiner Tasche, die ich dabei habe, immer die folgenden Gegenstände (ich räume sie immer von einer Tasche in die nächste):



Einkaufstasche: Jaha, Ihr seht richtig! Eine lilafarbene Erdbeere als Einkaufstasche! Super handlich und die Wartenden an der Kasse hinter mir sind garantiert jedes Mal neidisch, wenn ich ganz souverän meinen Erdbeer-Beutel zücke.

Schlüssel: Auf dem Bild könnt Ihr es sicherlich nicht so gut erkennen, aber als meine Schlüsselanhänger dürfen sich ein Lego-Ewok (Geschenk vom Freund) und ein London-Anhänger mit einem kleinen Bus und einer kleinen Tube (aus London - tatsächlich!) bezeichnen.

Handy und Handytasche: Das Handy ist ein Samsung GT S8500 Wave (ich musste danach eben googeln). Ich mag es ganz gerne, aber ich hatte nie so einen großen Bezug zu meinen Telefonen. Hätte ich es nicht vom Freund vermacht bekommen, würde ich sicherlich noch immer mein Sony Ericsson K750i benutzen. Auf das Handytäschchen bin ich ganz besonders stolz. Ich habe es bei der Stijl Winter in Mainz von vivilovely (kein Witz!) käuflich erworben. Ich bin ganz verliebt in die kleinen Matroschkas.

ipod: Mein bester Freund bei Zug- und Busfahrten. Einmal das Knöpfchen drücken und schon verschwinden nervige Gespräche und Kaugummi-Kaugeräusche vom Mitreisenden, der hinter einem sitzt.

Portemonnaie: Braun und schlicht und somit nach meinem Geschmack (von Esprit). Ein Geschenk von einer Freundin.

Brille: Eigentlich müsste diese Brille immer auf meiner Nase sitzen und nicht nur in meiner Tasche verschwinden. Aber ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen eine Brille zu tragen. Deswegen laufe ich wie ein blindes Huhn durch die Gegend und erkenne Leute erst, wenn sie entweder schon vorbeigelaufen sind oder direkt vor mir stehen. Obwohl ich meine Brille eigentlich schon mag. Ich habe sie mir vor circa zwei Jahren ausgesucht. Sie ist von Fossil und eigentlich das Modell, nach dem ich gesucht habe. Trotzdem setze ich sie nur beim Autofahren oder an der Uni auf. Ich muss das ändern!

Kosmetiktäschen: Dieses goldige Täschchen habe ich von der lieben Lu von luloveshandmade bei unserer Frühlings-Tauschaktion bekommen. Ich habe es immer dabei (jaha, liebe Lu!), um meine wenigen Kosmetik-Artikel zu verstauen. Dazu gehören immer eine Handcreme (Karite Handcreme von L'Occitane), ein Lippenbalsam (Honey Trap von Lush), Kaugummis und mein liebster Lippenstift (Perfect Creamy & Care 95 L von Manhattan).

Mich interessiert auch, was Ihr in Euren Handtaschen dabei habt! Ohne was geht Ihr niemals aus dem Haus? Und wer von Euch hat auch einen "What's In My Bag?"-Post? 

Liebste Grüße,
Eure Vivienne

Sonntag, 20. Mai 2012

Rezept: Pesto-Nudelsalat.

Hallo Welt!

Heute komme ich mit einem Nudelsalat-Rezept daher, das wirklich gerade zu diesem sonnigen (Grill-) Wetter passt. Den Salat gab's gestern Abend zu marinierten Hähnchenbrustfilets und als Mittag-Snack. Ich bin ziemlich verliebt (sofern man das denn in einen Nudelsalat sein kann) und der Pesto-Nudelsalat wird definitiv ins Programm aufgenommen!


Zutaten 

  • circa 400g Farfalle
  • 250g Cocktailtomaten
  • 125g Mozzarella
  • eine gelbe Paprika
  • 20g Pinienkerne
  • 1 Bund Basilikum
  • eine Knoblauchzehe
  • 2 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • 5 EL Olivenöl
  • ein kleines Stück Parmesan oder Parmesanblättchen im Becher

Zubereitung 

1. Die Farfalle nach der Packungsanweisung garen. 
2. Die Tomaten halbieren, die Paprika in kleine Würfel schneiden. Zusammen in einer Pfanne mit Salz und Pfeffer und wahlweise anderen Gewürzen schmoren lassen (aber nicht zu lange, sodass die Tomaten nicht völlig auseinander fallen). Zur Seite stellen und abkühlen lassen.
3. Für das Pesto den Knoblauch in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Basilikum, den Pinienkernen, Salz und Zitronensaft fein pürieren. Zum Schluss das Olivenöl hinzugeben. 
4. Den Mozzarella in Würfel schneiden.
4. Alle Zutaten mit den abgekühlten Nudeln vermischen, mit den Parmesanblättchen und Pinienkernen servieren. 

Inspiriert wurde ich von dem Pesto-Nudelsalat-Rezept im aktuellen Couch-Magazin, habe es aber meinem Geschmack entsprechend abgewandelt.


Habt Ihr so ein ähnliches Nudelsalat-Rezept?

Liebste Grüße,
Eure Vivienne

Serien-Täter (1): Mad Men.

Hallo Welt!

Ich weiß ja nicht, wie Euch das geht. Aber vielleicht mögt Ihr mir ja auch davon erzählen. Ich jedenfalls bin seit einigen Jahren im regelrechten "Guck-Stress". Regelmäßig sprießen überall absolut sehenswerte Serien aus dem offensichtlich fruchtbaren TV-Boden und wollen alle von mir geschaut und bestaunt werden. Ich komme gar nicht hinterher! Da denke ich, ich bin schon fit, weil ich vier Staffeln Dexter geschaut habe, da läuft in den USA schon längstens die sechste Staffel und hier ist auch schon die fünfte käuflich zu erwerben. Stress! Und dann kommt ein Freund mit Breaking Bad um die Ecke und fragt "Kennste die schon? Musst Du Dir anschauen!" und - schwups! - bin ich wieder gefangen im scheinbar endlosen Strudel. Und dann ist schon für den 8. Juni die Veröffentlichung der vierten Staffel True Blood auf DVD angekündigt und schon geht es weiter - ohweia! An Samstagen und Sonntagen wird nicht mehr die Wohnung verlassen, die Rollläden sind immer so weit unten, sodass gerade noch genug Licht ins Wohnzimmer gelassen wird, dass man noch weiß, ob es Tag oder Nacht ist. Wenn Freunde anrufen und zu irgendwelchen Unternehmungen animieren wollen, wird ihnen ein schnelles "Ich habe keine Zeit!" entgegen geschmettert. Man muss schnell zurück auf die Couch, schnell wieder auf "Play" drücken und schnell wieder eintauchen in die Welt von sympathischen Serienkillern, krebskranken "Crystal Meth"-Köchen und schnuckeligen Vampiren und ein Teil davon werden.

Ich starte hiermit also eine kleine Reihe - damit Ihr, so wie ich, den Überblick behaltet im dichten Dschungel der sehenswerten TV-Serien. Auf geht's mit dem ersten Teil von Serien-Täter.



Der US-amerikanische Serienhit  Mad Men wird bereits seit 2007 produziert und mittlerweile in den USA bereits in der fünften Staffel ausgestrahlt. In Deutschland ist die Serie auf ZDFneo zu sehen. Mad Men hat drei Mal den Golden Globe für "Beste Dramaserie" gewonnen, sowie vier Mal den Emmy ebenfalls für "Beste Dramaserie". 


Mad Men spielt im New York der sechziger Jahre - genauer in der fiktiven Werbeagentur Sterling Cooper. Die Handlung dreht sich um die Werbeagentur, ihre Mitarbeiter und deren Familien, sowie das weitere Umfeld. Im Mittelpunkt darin steht der erfolgreiche Werbefachmann Don Draper, der hinter den großen und erfolgreichen Kampagnen der Agentur für viele namenhafte Kunden steht.

Die Serie gibt in jeder Hinsicht den Zeitgeist der sechziger Jahre wieder, die Handlung ist sozusagen in den sozialen und kulturellen Kontext der Zeit eingewebt. Themen, wie die gesellschaftlichen Hierarchien, die traditionellen Geschlechterrollen und der wirtschaftliche Aufschwung dieser Zeit und der damit verbundene Lebensstil der sechziger Jahre sind wichtige Motive in der Serie und machen sie gleichzeitig auch so unheimlich spannend. Sowieso finde ich die sechziger Jahre der amerikanischen Geschichte unheimlich interessant (vielleicht spricht da auch die Amerikanistik-Studentin in mir). Zudem werden bei Mad Men politische und gesellschaftliche Ereignisse des Jahrzehnts aufgenommen und thematisiert. Mit einer aufwendigen Ausstattung wird das Lebensgefühl dieser Ära möglichst detailgenau widergegeben - von den Sets bis zu den Kostümen. Zudem werden durch Andeutungen auf die großen, gesellschaftlichen Veränderungen Ausblicke auf die späteren Jahre des Jahrzehnts gegeben.



Absolut sehenswert alleine schon der Vorspann, der den Fall der Figur Don Draper symbolisiert (da ich mich bildrechtlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen mag, könnt Ihr danach ja gerne mal selbst bei Youtube schauen, oder gleich die DVD-Box bei Amazon ordern).

Und für die Damen: Don Draper ist schon eine Augenweide (siehe oben). 

Eine absolut sehenswerte Serie für Fans der "roaring sixties", des guten Geschmacks, der damaligen, schnieken Anzüge und der großartigen Geschichten um die Menschen im Amerika der sechziger Jahre. 

Ich bin ein Fan - Ihr auch? 

Liebste Grüße,
Eure Vivienne
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