Mittwoch, 31. Oktober 2012

Unterstütze matz ab.!

Hallo Welt!

Endlich habe ich mir die Zeit genommen und neue Support-Banner für meinen kleinen, feinen Blog gestaltet. Herausgekommen sind zwar keine Kunstwerke, aber ich hoffe, dass vielleicht einer dieser Banner seinen Weg auf den ein oder anderen Blog von Euch findet. (Die Banner findet Ihr auch in der rechten Sidebar.) Das wäre was! Das wäre sogar ziemlich großartig, wäre das. Es wird nämlich Zeit, dass die Welt von matz ab. erfährt - findet Ihr nicht auch?

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Ein großes, großes Dankeschön an Euch für Eure Unterstützung!

Liebst,
Eure Vivienne

Dienstag, 30. Oktober 2012

Rezept: Apfel-Tarte mit Gitter.

Hallo Welt!

Jeder behauptet ja von seiner Mutti sie sei die weltbeste. Ich sage das auch. Nur mit dem Unterschied: Bei mir stimmt das auch. Hihi. Und vorgestern hatte die weltbeste (nämlich meine) Mutti Geburtstag. Gerade einmal siebenundvierzig Jahre ist sie jung geworden. Und dabei sieht sie keinen einzigen Tag älter aus. Eher jünger. Es wurde sogar bereits vermutet, wir seien Geschwister (wenn sie dann sagt, ich bin mit meinen 26 Jahren ihre Tochter, dann will das niemand glauben!). Im Herzen mit Sicherheit, denn meine Mutti ist nicht nur die weltbeste, sondern auch die junggebliebenste. Aber vor allem bedeutet sie Herzlichkeit, Wärme und Geborgenheit.

Und für diese, meine weltbeste Mutti habe ich mich zur Feier des Tages in die Küche gestellt und diese Apfel-Tarte gezaubert. Manchmal ist es ja gar nicht so leicht einen Kuchen zu zaubern, den alle mögen. Der Herzmann mag eigentlich keinen Obstkuchen, nur mit Äpfeln oder Himbeeren, der Vater mag keinen Käsekuchen und ist ansonsten auch eher wählerisch und meine Mutti und ich mögen gerade besonders gerne Obstkuchen. Als ich also durch die Lecker Bakery Sepcial 2012 No.1  blätterte, fiel mir die Apfel-Marzipan-Tarte von Seite 113 auf. Aber in dem Punkt waren wir uns alle einig: Marzipan geht gar nicht! Deswegen wurde aus der Apfel-Marzipan-Tarte einfach eine Apfel-Tarte. So geht das!

1. Für den Teig Puderzucker, 400g Mehl, 175g Butter und ein Ei glatt verkneten. Wer keine fancy Küchenmaschine besitzt - mit viel Muskelkraft geht das auch gut mit den Händen. Den Teig zugedeckt circa 30 Minuten kaltstellen.

2. Für das Kompott die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Den Zucker in einem großen, weiten Topf unter Rühren goldgelb karamellisieren. 50g Butter darin schmelzen. Mit dem Zitronensaft ablöschen. Die Äpfel hinzugeben und darin circa 5 Minuten köcheln. Die Äpfel mit einer Schaumkelle herausheben. Einen TL Speisestärke und einen EL kaltes Wasser glatt rühren. Karamell aufkochen. Die Stärke einrühren und unter ständigem Rühren eine Minute köcheln (vielleicht noch 1/2 TL Stärke hinzugeben, wenn es noch nicht richtig eindickt). Die Äpfel und die Cranberries unterheben und anschließend den Zimt unterrühren.

3. Eine Tarteform mit Hebeboden (!!!) fetten und mit Mehl ausstäuben. Die Form mit circa 2/3 des Teiges auslegen und den Teig am Rand ausdrücken. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

4. Den Backofen auf 150°C (Umluft) vorheizen. Den übrigen Teig dünn ausrollen. Mit einem Messer circa 1 cm breite Streifen schneiden. Kompott in die Form geben. Die Hälfte der Teigstreifen mit Abstand darauflegen. Die restlichen Streifen diagonal darauflegen, sodass ein Gitter entsteht. Eigelb und Milch verquirlen und das Teiggitter damit bestreichen. Im Ofen auf der untersten Schiene 35 bis 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.


Die Fotos habe ich bei meinen Eltern gemacht - Tischdeko und Geschirr also von Mutti Matz. 

Lasst es Euch schmecken!

Alles Liebe,
Eure Vivienne

Dienstag, 23. Oktober 2012

[geschlossen] Give-Away und Shopvorstellung: Rosa Cosa.

Hallo Welt!

Ich muss ja sagen, ich habe mich schon ein wenig geehrt gefühlt, als mich Anja von Rosa Cosa anschrieb, ob wir nicht eine gemeinsame Aktion zusammen starten wollen. Schließlich ist sie mit ihrem Online-Shop ja schon eine kleine "Prominenz" in der Blogger-Welt. Unser Kontakt war wirklich reizend und ich freue mich sehr Euch nun Anja und ihren zuckersüßen Shop vorzustellen zu können und ein kleines Give-Away gibt es für Euch sogar noch dazu!

Ein kleiner Shop-Eindruck

Anja arbeitet unter anderem mit vielen befreundeten Designerinnen zusammen und verkauft über ihren Shop deren Produkte. In ihrem Angebot befinden sich auch Produkte bekannterer Marken, wie Wohnaccessoires von Bloomingville oder Tee von Løv Organic. Und besonders wichtig: Anja produziert auch selbst. Aber das findet Ihr genauer heraus, wenn Ihr Euch gleich das hübsche Interview mit ihr durchlest.

Hier gelangt Ihr zu Anjas Shop und hier auf ihre Facebook-Seite.  

So macht das Spaß: Ich durfte mir sogar ein Teil aus dem Sortiment von Anjas Shops aussuchen und habe mich für dieses feine korallfarbene Armbändchen vom Berliner Label Tinchens entschieden. Ich mag es sehr - ich bin nämlich eigentlich kein Freund von viel und auffälligem Schmuck. Perfekt also!


Anjas Shop hat ein so unheimlich breites Angebot, dass es schwer fällt eine kleine Auswahl zu treffen. Armbänder, Ketten, Gürtel, Taschen, Schals und Tücher, Geschenkartikel, Wohnaccessoires, Papeterie und Kidswear - wo soll man anfangen, wo aufhören? Aber ich habe mich mal herangetraut und meine sechs Favoriten (ich hätte noch mehr gehabt!) für Euch zusammengestellt (farblich passend zum Herbst):





 Im Interview: Anja von Rosa Cosa

Liebe Anja, erst einmal die obligatorischen W-Fragen: Wie alt bist Du, woher kommst Du, wie lebst Du und was machst Du beruflich?





Hallo liebe Vivienne! Ich bin 36 Jahre alt, gebürtig aus Ostwestfalen, lebe aber seit 12 Jahren im schönen Hamburg! Hier wohne ich mit Mann, Kind und 2 Kaninchen in einem kleinen Haus mit Garten ganz idyllisch am Stadtrand. Ich bin Inhaberin des Onlineshops Rosa Cosa – ein Onlineshop für Accessoires mit einer ganz persönlichen Auswahl von Lieblingsstücken.





Wie und wann kamst Du zur Shop-Eröffnung?

Als ich in der Elternzeit war, hatte ich zu Hause Zeit mich neu zu orientieren und zu finden. Ich begann selbst Schmuck zu machen. Erstmal natürlich nur für mich, aber die Stücke fanden schnell Abnehmer im Familien- und Freundeskreis. Kurze Zeit später habe ich für den Conleys-Katalog und Bellybutton Armbänder kreiert. Das war ein toller Einstieg! In einem herrlichen Sommerurlaub auf Ibiza, umgeben von inspirierenden Märkten und Boutiquen kam dann die Idee zur Eröffnung eines eigenen Online-Shops.
Der Shop ist langsam gewachsen und ich setze bewusst auf ein überschaubares, sorgsam ausgesuchtes Sortiment.

Wie kam es zu Deinem Shopnamen Rosa Cosa?


Die Namensfindung ist eine schwierige Angelegenheit! Ich habe mit meinem Mann ein Brainstorminig gemacht, Ergebnis waren ca. 100 verschiedene Namen und dann habe ich versucht mich heranzutasten. Rosa Cosa heisst übersetzt „Rosa Sachen“ – ich finde, es passt gut zu einem kleinen Accessoires-Shop für Frauen.

Welche Produkte stellt Du selbst her? Wovon lässt Du Dich dabei inspirieren?

Im Moment arbeite ich daran, neben Schmuck und den „PEACE“-Shirts für Kinder auch Accessoires wie Tücher zu kreieren. Leider kommt die kreative Arbeit, neben der administrativen Tätigkeit im Shop bei mir momentan etwas zu kurz. 


Ideen kommen bei mir ganz oft durch neue Materialien – ich sehe etwas, was mich fasziniert und schon entwickelt sich daraus eine Idee! Ich bin aber auch absoluter Zeitschriften und Magazin-Junkie, lese gerne tolle Blogs und natürlich entstehen in so einem kreativen Umfeld auch wieder neue Ideen.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit den Designerinnen, deren Produkte Du in Deinem Shop verkaufst?

Mit den befreundeten Schmuckdesignerinnen Carola Brockmann und Claudia Rittich hatte ich die ersten Kooperationen. Mittlerweile  ist es ein kleines Netzwerk an Kreativen: ETHNOE von Patrizia Achenbach, Coco von Pfeffer mit Ihren wundervollen Tüchern, Sylvia Doria mit zauberhaften Einzelstücken und Ihrer Yoga-Serie und Bettina Pagel mit Ihrem Schürzenlabel Herdrock. Alle Designerinnen arbeiten mit viel Liebe und Herz – und das spiegelt sich in den Produkten wieder.
 Weitere Designer sind immer herzlich willkommen mit mir Kontakt aufzunehmen!

Hast Du ein Lieblings-Produkt aus Deinem Sortiment?

Also, Vivienne! Eins!? Ich freue mich gerade riesig auf die Auslieferung ganz neuer Produkte! Ich habe das Dänische Label Bungalow aufgenommen – hier könnt Ihr Euch in den Kategorien „Papeterie“ und „Geschenke“ auf ganz wunderbare Farben und Muster freuen. 
Ein weiterer ganz neuer Liebling von mir sind die Armbänder Pacific Bands. Hinter dem jungen Label steckt die Hamburger Stylistin Andrea Krollpfeifer. Die Armbänder sind gebatikt und von Hand bedruckt – super lässig mit hohem Tragekomfort. Das ist genau mein Stil!
 Im Moment liebe ich meinen Ring von Lite Kalabalik sehr  – ich habe ihn mir in Gelb gegönnt!


Das Give-Away

Ich habe die liebe Anja einfach mal machen und für Euch ein Give-Away zusammenstellen lassen. Herausgekommen ist nicht nur ein Give-Away, sondern gleich zwei! Zwei Mal habt Ihr also die Chance ein Set bestehend aus zwei Porzellan-Teelichthaltern der dänischen Firma Bloomingville, sowie gleich vier Rollen Masking-Tape ebenfalls von Bloomingville in knalligen Neon-Farben zu gewinnen. Gemütlichkeit mal anders - nämlich NEON!


Was Ihr dafür tun müsst? Ganz einfach...

  • Hinterlasst einen Kommentar mit Eurem Namen und Eurer E-Mail-Adresse und verratet mir, welches Teil Euch besonders bei Rosa Cosa gefällt. 
  • Wer mein Facebook-Posting über diese Give-Away-Aktion teilt, erhält ein Zusatz-Los (bitte im Kommentar mit angeben)! 
Teilnahme nur aus Deutschland und Österreich. Der Gewinner wird via Losverfahren ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
Die Give-Away-Aktion endet am Dienstag, 30. Oktober, 20 Uhr!

Viel Spaß beim Mitmachen und TOI TOI TOI!

Liebe Grüße,
Eure Vivienne

Sonntag, 21. Oktober 2012

Rezept: Pflaumen-Streusel-Kuchen.

Hallo Welt!

Warum hat der Tag bloß so wenige Stunden? Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht. Aber ich wundere mich in letzter Zeit jeden Tag darüber, warum es eigentlich schon wieder Abend ist und ich längst nicht das geschafft habe, was ich schaffen wollte. Und dann wird es auch noch so früh dunkel! So stand ich heute drei Stunden in der Küche, um zu backen. Und dabei wollte ich heute noch so wahnsinnig viel erledigen...
So entstanden dieser Pflaumen-Streusel-Kuchen und Nadines Erdnussbutter-Karamell-Brownies, von denen es zum Glück kein Foto gibt. Ich weiß auch nicht. Manchmal glaube ich, das Backen ist bei mir reine Glückssache. Aber dafür darf ich voll Stolz verkünden: Dieser Pflaumen-Streusel-Kuchen kann getrost nachgebacken werden! Jawohl, ja!



Zutaten 

Teig und Belag:
  • circa 1 kg Pflaumen oder Zwetschgen
  • zwei TL Trocken-Hefe 
  • 125ml Milch 
  • 250g Mehl 
  • 40g brauner Zucker
  • eine Prise Salz 
  • 70g flüssige Butter 
  • ein Eigelb 
  • 50g Löffelbiskuit 
Streusel:
  • 90g Mehl
  • 60g weiche Butter
  • 30g braunen Zucker
  • ein 1/2 Päckchen Vanillezucker 
  • 1/2 TL Zimt


Zubereitung 

1. Das Mehl sieben und die Trocken-Hefe unterrühren. Die Milch, den braunen Zucker, das Salz, die flüssige Butter und das Eigelb hinzugeben und alles glatt verkneten. Zugedeckt bei Zimmertemperatur 30 Minuten gehen lassen.

2. Den Teig nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Anschließend eine eingefettete Tarteform mit dem Teig auskleiden. Den Boden mit den zerbröselten Löffelbiskuits bestreuen. Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und den Boden damit belegen.

3. Für die Streusel die 60g weiche Butter, die 90g Mehl und die 20g braunen Zucker mit Vanillezucker und Zimt krümelig verkneten und auf den Pflaumen verteilen.

4. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 160° Umluft circa 40 Minuten backen.


Bon appétit, meine Lieben!

Ich gelobe in den nächsten Tagen Besserung und werde Euch nicht mehr so lange im Stich lassen. Es gibt sogar ganz bald ein kleines Give-Away wieder für Euch! Juchu!

Einen schönen Rest-Sonntag wünsche ich Euch!

Liebst,
Eure Vivienne




Freitag, 12. Oktober 2012

Rezept: Käseküchlein mit Blaubeeren.

Hallo Welt!

Ich war eben gerade dabei meine gefühlten (vielleicht auch tatsächlichen?) 100.000 Blog-Bilder zu sortieren und auf einer externen Festplatte zu sichern, da stieß ich auf diese Bilder hier, die ich für einen Gastbeitrag für Katha geschossen hatte. Zu sehen sind meine Käseküchlein mit Blaubeeren - muss ich dem noch etwas hinzufügen? Mittlerweile backe ich diese Käseküchlein übrigens für fast jeden Anlass - Junggesellinnenabschiede, Polterabende, Gastblogbeiträge, Oster-Kaffeerunden, usw. (wahlweise auch gerne mit Pfirsichstücken anstelle der Blaubeeren). Mittlerweile hat sich sogar ein kleiner Fanclub meiner Käseküchlein herauskristallisiert. Das Käseküchlein-Grundrezept habe ich bereits vergangene Ostern als "Himbeer-Wirbel-Käseküchlein" verwendet. Die sind übrigens auch der totale Hit. Da fällt mir gerade ein... mh... die kommen auch auf die "Will-ich-unbedingt-mal-(wieder)-backen"-Liste. Auf der sich momentan hartnäckig ein Pflaumen-Streusel-Kuchen und Nadines Erdnussbutter-Karamell-Brownies halten. Ohweia - wer soll das alles bloß essen?



Zutaten 
(für 16 Küchlein)

Für den Boden:
  • circa 150g Butterkekse
  • 2 EL geschmolzene Butter

Für die Füllung:
  • circa 400g Frischkäse (Doppelrahmstufe, Zimmertemperatur)
  • 170g Zucker
  • eine Prise Salz
  • einen TL Vanille-Extrakt
  • 2 Eier (Zimmertemperatur)
  • circa 150g frische Blaubeeren
Leider sind sie ausgerechnet dieses Mal sehr eingesunken (das nächste Mal lieber wieder Eier Größe M und nicht L - sonst wird der Teig zu flüssig).


Zubereitung 

1. Den Ofen auf 170° Umluft vorheizen. Die Muffinform mit Förmchen auslegen. Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und zu kleinen Krümeln zerdrücken (gerne auch mithilfe eines Fleischklopfers). In einer kleinen Schüssel die Kekskrümel und die geschmolzene Butter mit einer Gabel vermengen und darauf achten, dass alle Krümel etwas von der Butter abbekommen haben.
2. Einen Teelöffel der Kekskrümel-Masse auf den Boden der Muffinförmchen drücken.
3. Das Blech für fünf Minuten in den Ofen stellen. Danach auskühlen lassen.
4. Den Frischkäse bei mittlerer Stufe mit dem Handmixer fluffig schlagen. Den Zucker dazugeben und unterrühren. Dann die Prise Salz und den Vanille-Extrakt dazugeben. Die Eier einzeln und nacheinander unterrühren.
5. Drei bis vier Teelöffel der Frischkäse-Masse auf jedes Förmchen verteilen.
6. Die gewaschenen, frischen Blaubeeren nach Belieben auf der Frischkäse-Masse verteilen.
7. Die Käseküchlein für circa 25 bis 30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit die Form
drehen. Nach dem Backen auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Für vier Stunden in den Kühlschrank stellen bevor sie serviert werden.

Die Käseküchlein hatte ich - wie gesagt - bereits zu Ostern gebacken - als Himbeerwirbel-Käseküchlein. Einfach tiefgefrorene Himbeeren durch ein Sieb streichen, ein paar Tropfen davon auf die Käseküchlein geben, in die Tropfen mit einem Holzstäbchen stechen und sie vorsichtig miteinander verbinden und einen Wirbel entstehen lassen für den Marmor-Effekt.


Tablett: Westwing Home & Living/ Torchons et Bouchons.
Teller: Meine Oma.
Kuchengabel: Martins Oma.
Väschen: Leere Sanbitter Aperitif-Fläschchen.

Lasst sie Euch schmecken!

Liebst,
Eure Vivienne

Montag, 8. Oktober 2012

BeatBasar in Heidelberg.

Hallo Welt!

Vergangenen Mittwoch (Feiertag, wir erinnern uns) machten mein Herzmann und ich und Katha von kathastrophal und ihr Herzmann uns auf den Weg in das schöne Heidelberg, um dort auf dem BeatBasar in der halle_02 zu bummeln und - natürlich! - um Nadine von der dreierlei liebelei und ihre Glücklichmacher einmal "live" zu sehen, kennenzulernen und zu probieren (die Glücklichmacher, nicht Nadine - hihi!). So hechteten wir also durch die Halle, um zuerst bei ihr vorbeizuschauen - die Gefahr war einfach zu groß, dass sonst alles weg sein würde. Nadine teilte sich gemeinsam mit ihrer Freundin Sandra von chocolate valley einen Stand und es haben sich wirklich die ganze Zeit so viele Menschen um ihren Stand versammelt, dass man kaum zu ihnen vordringen konnte. Wir waren sogar an ihrem Stand vorbeigelaufen und haben ihn gar nicht gesehen, weil so viele Süßmäuler davorstanden und Nadine so viel zu tun hatte.


Wir hatten also noch die volle Auswahl, wie man sieht. Wirklich gut, dass wir zeitig bei ihr waren, denn nur zwei Stunden später waren Nadines 270 Cupcakes, Cheesecakes und Brownies fast alle weg! Tatkräftig unterstützt wurde Nadine übrigens von ihrem Ehemann. Wenn das nicht Liebe ist, dann weiß ich's nicht.
Ich gab also meine Bestellung auf und es war, als würde sich meine Stimme verselbstständigen. Ich hörte mich selbst reden und es war, als wäre ich ferngesteuert. Oder einfach nur extrem gierig. Einen Erdnussbutter-Karamell-Brownie (hätte ich mal zwei genommen - einen für die Heimreise), einen Apfel-Karamell-Cheesecake (für den Mann) und einen Snickers-Cookie. Ich hatte noch einen Toffifee-Brownie bestellt (ich weiß es ganz genau!) - den hat mir Nadine aber vorenthalten. Wahrscheinlich lag das am Umfang meiner Bestellung. Wer wäre schon so verfressen zwei Brownies gleichzeitig zu bestellen? War wohl auch besser so. Für die Hüften, Ihr versteht.


Es sah aber auch alles einfach zu lecker aus, nicht wahr? Nadine hat ja bereits BeatBasar-Erfahrung und weiß also, wie man alles schön anrichtet und in Szene setzen kann. Neuerdings sogar mit Glasscheibe davor - ein wichtiger Schutz vor kleinen Kinderhänden und Bazillen-Schleudern.


Das Licht eignete sich nur nicht sonderlich gut zum Fotografieren - zu dunkel, einzelne Leuchten. Da kam ich schnell an meine Grenzen. Das ist das Beste, was ich als Laie herausholen konnte...


Oh Gott, wenn ich diese Bilder sehe, dann läuft mir wieder das Wasser im Mund zusammen. Aaaaber Ihr könnt diese Glücklichmacher ja fast alle selbst nachbacken - Gott sei Dank! Auf Nadines Blog findet Ihr natürlich einige Rezepte. Und meine liebsten Erdnussbutter-Karamell-Brownies findet Ihr hier. Ich werde sie mit Sicherheit entweder noch heute Abend oder morgen nachbacken. Ich bin absolut süchtig! Ich stehe sowieso auf Erdnussbutter und dann auch noch in Kombination mit einem Brownie - muss ich noch etwas sagen?


Zum Schluss noch ein kleines Erinnerungsfoto von den drei Blogger-Mädchen: Katha (links), Nadine (Mitte) und meine Wenigkeit (rechts). Es war wirklich ganz großartig Nadine kennenzulernen, weil sie eine süße, kleine, aufgeregte (aber nur an dem Tag!), sympathische Nudel ist. Und wer so backen kann, der kann ja nicht verkehrt sein, nicht wahr? Das war sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir uns gesehen haben - da war eindeutig genug Gesprächsstoff vorhanden. Die Einladung uns in Wiesbaden zu besuchen steht, Nadine!


Im Garten vor der Halle haben wir dann zu viert unsere Brownies und Cheesecakes und Cookies verdrückt. Und einen Wies'n-Topper gab es von Nadine obendrauf!


Wie unheimlich geduldig und doch auch ab und an interessiert mein Männlein diesen ganzen Mädchenkram mitmacht und erträgt. Ich kann ihn zu sämtlichen Kreativ- und Flohmärkten mitschleifen. Und meine oft endlos scheinenden Fotografie-Anfälle erträgt er auch irgendwie (meist fängt er dann aber doch irgendwann an zu essen). Ich liebe ihn dafür. Und natürlich auch noch für ganz viele andere Dinge.


Mit vollen Mägen konnten wir dann in Ruhe über den BeatBasar schlendern und uns alles anschauen. Schön sah's aus, aber es war so unglaublich voll! Nadine meinte, dass dieses Mal noch recht wenig los gewesen wäre. Ich möchte ja nicht wissen, wie es dann beim BeatBasar kurz vor Weihnachten aussieht...

 

Besonders hat es mich auch gefreut am Stand von Liebe und Kraft zu stöbern und die Macherin Sibylle kennenzulernen. Ich liebäugel schon seit einiger Zeit mit diesen wirklich, wirklich wunderschönen selbstgefertigten Accessoires und Vintage-Schätzen und nun war die Gelegenheit günstig zuzuschlagen. Ist das nicht alles wirklich unheimlich schön hergerichtet?


Und diesen süßen Ring habe ich mir dann gegönnt - mein absoluter Liebling!


Dann habe ich bei Vivilovely vorbeigeschaut. Erstens, weil sie auch eine Vivi ist. Und zweitens, weil ich Anfang des Jahres bei der Stijl Winter 2012 in Mainz meine Matroschka-Handytasche bei ihr erstanden habe. Süß ist sie, die liebe Vivi!


Außerdem hatte ich mich gefreut endlich mal die liebe Alice von Coffeeshop-Alice kennenzulernen. Wir hatten vor einiger Zeit eine gemeinsame Give-Away-Aktion auf meinem Blog und ich hatte sie während unseres Kontakts gleich in mein Herz geschlossen. Doch am Stand hatte sie ihr Ehemann Addi gewissenhaft vertreten - Alice war leider nicht dabei. Beim nächsten Mal aber dann!


BeatBasar, ich komme wieder, keine Frage!

Wer von Euch war auch schon beim BeatBasar in Heidelberg dabei - als Verkäufer/in oder als Besucher/in? Wie gefällt es Euch da?

Liebst,
Eure Vivienne